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Was ist ein guter Golf-Handicap? Durchschnittliche Handicaps erklärt

Was ist ein guter Golf-Handicap? Durchschnittliche Handicaps erklärt

"Was ist ein guter Golf-Handicap?" ist eine der am häufigsten gestellten Fragen im Golf — und die ehrliche Antwort lautet: es hängt davon ab, wer Sie sind und wie lange Sie schon spielen. Ein guter Handicap für einen Teenager, der täglich trainiert, ist sehr unterschiedlich von einem guten Handicap für jemanden, der zwanzig Mal im Jahr zum Spaß spielt. Aber es gibt echte Zahlen hinter der Frage, und zu wissen, wo die Durchschnittswerte liegen, ist der beste Weg, um zu sehen, wo Sie stehen.

Dieser Leitfaden gibt Ihnen die tatsächlichen Zahlen — für Männer und Frauen — und erklärt dann, was wirklich als "gut" zählt und wie Sie herausfinden können, wo Sie landen.

Eine Sache, die Sie vor den Zahlen wissen sollten

Die Handicap-Statistiken unten stammen von nationalen Verbänden wie der USGA und England Golf und basieren auf Golfern, die einen offiziellen Handicap haben. Das ist eine wichtige Einschränkung: Diese Population umfasst tendenziell engagiertere und regelmäßige Spieler, sodass sie möglicherweise nicht alle repräsentiert, die gelegentlich spielen — der Freizeitgolfer, der ein paar Mal im Jahr spielt, erzielt wahrscheinlich höhere Ergebnisse, als diese Zahlen vermuten lassen. Lassen Sie sich nicht entmutigen, wenn Sie darüber liegen.

Wenn Sie Ihren Handicap noch nicht verfolgen, zeigt unser Leitfaden zur Verfolgung Ihres Golf-Handicaps, wie Sie anfangen können (Sie müssen kein Clubmitglied sein).

Was ist der durchschnittliche Golf-Handicap?

In den Vereinigten Staaten berichtet die USGA von einem durchschnittlichen Handicap Index von 14,2 für Männer und 28,7 für Frauen. In England berichtet England Golf von einem durchschnittlichen Handicap Index von 18,60 für Männer und 29,33 für Frauen unter allen Golfern mit einem offiziellen Index, mit einem Gesamtdurchschnitt von 19,37. Unter den Mitgliedern von Golfclubs sind die Durchschnittswerte etwas niedriger — 17,38 für Männer und 28,09 für Frauen.

Der Unterschied zwischen den Ländern spiegelt die einbezogenen Golfer, die Teilnahmegewohnheiten und die Art und Weise wider, wie jeder Datensatz erstellt wird.

Ein Blick auf die Perzentile macht "gut" leichter verständlich. England Golf berichtet, dass nur etwa 1% der Golfer einen Handicap Index unter 0,4 haben, während etwa 18% einen Index von 10,4 oder besser haben. Das macht das Spielen um Scratch wirklich außergewöhnlich — und ein Handicap um zehn ist deutlich besser als bei den meisten Golfern, die einen offiziellen Index führen.

Hängt ein guter Handicap vom Alter ab?

Das Alter kann beeinflussen, wie Golfer Geschwindigkeit erzeugen, sich erholen und trainieren, aber es schafft kein festes Handicap-Ziel. Viele ältere Golfer halten niedrige Handicaps durch Kursmanagement, Genauigkeit und ein starkes Kurzspiel, während jüngere Spieler durch Erfahrung oder Inkonsistenz eingeschränkt sein können.

Der fairste Vergleich ist also nicht einfach mit Golfern des gleichen Alters. Berücksichtigen Sie, wie oft Sie spielen, wie lange Sie schon spielen, die Plätze und Tees, die Sie nutzen, und ob sich Ihr Handicap in die Richtung bewegt, die Sie möchten.

Was zählt also tatsächlich als "gut"?

Im Vergleich zu diesen Zahlen hier eine grobe Skala, was jedes Niveau repräsentiert:

In der traditionellen Club-Golf-Sprache wird das Erreichen von einstelligen Zahlen oft als Meilenstein für das Werden eines sehr guten Golfers betrachtet. Statistisch gesehen, selbst das Erreichen von etwa 10 platziert Sie jedoch weit vor den meisten Spielern, die einen offiziellen Handicap führen.

Ein Scratch Handicap Index bedeutet auch nicht, dass man jedes Mal ein Par spielt. Der Handicap Index misst die nachgewiesene Fähigkeit basierend auf Ihren besten Runden — und die USGA-Richtlinien besagen, dass Golfer im Allgemeinen nur etwa 15–20% der Zeit zu ihrem Zielwert spielen.

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Die bessere Frage: Was ist ein guter Handicap für Sie?

Durchschnittswerte sind ein nützlicher Maßstab, aber sie sind nicht der Punkt. Ein "guter" Handicap bedeutet wirklich einen, der echten Fortschritt für Ihre Umstände widerspiegelt — Ihre Erfahrung, Ihr Alter und wie oft Sie tatsächlich spielen. Ein Golfer, der einmal im Monat spielt und einen 20 hält, könnte für die Zeit, die ihm zur Verfügung steht, extrem gut abschneiden; ein anderer Golfer mit mehr Zeit zum Üben könnte sich ein niedrigeres persönliches Ziel setzen.

Der nützlichste Maßstab ist nicht der nationale Durchschnitt — es sind die letzten Monate von Ihnen selbst. Ein Handicap, das im Abwärtstrend ist, ist das klarste Zeichen dafür, dass Sie besser werden, egal was die Zahl sagt.

Genau deshalb ist das Verfolgen wichtig. Das Aufzeichnen Ihrer Runden verwandelt ein vages Gefühl von "Verbessere ich mich?" in eine Zahl, die Sie beobachten können — und zeigt Ihnen, wo Sie Schläge verlieren, damit Sie etwas dagegen tun können. Wenn Sie bereit sind, es zu senken, deckt unser Leitfaden zur Senkung Ihres Golf-Handicaps die praktischen Schritte ab.

Schnelle Antworten

Wie auch immer Sie vergleichen, die Zahl, die am wichtigsten ist, ist Ihre eigene, die sich in die richtige Richtung bewegt. Beginnen Sie mit der Verfolgung, und Sie werden immer genau wissen, wo Sie stehen — und etwas haben, das Sie übertreffen können.

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